Naturerbe Taunus e.V.

Bürgerrunden

Aufgrund der Corona-Pandemie müssen unsere Bürgerrunden leider ausfallen.

Stattdessen bieten wir bis auf weiteres Online-Bürgerrunden an. Um daran teilzunehmen, schreiben Sie einfache eine Email mit dem Betreff „Online-Bürgerrunde“

an: Naturerbe-Taunus@web.de



Sie erhalten dann von uns eine Antwort mit den Einwahldaten und einer kurzen Erklärung, mit der Sie am u.a. Termin an der Online -Bürgerrunde bequem von zu Haus teilnehmen können.

Hinweis: Sie können an der Online-Bürgerrunde entweder per Computer (mit oder ohne Kamera) oder per Telefon teilnehmen.

 

Termine der Online-Bürgerrunden 2022 folgen

    

    

Sehr geehrte Damen und Herren,


 

nach einer langen Zeit ohne Veranstaltungen freut sich der Verein Naturerbe Taunus e.V., Sie zur feierlichen Einweihung der ehemaligen Kuckuckslei-Mühle einzuladen:

30. April 2022 (Samstag) | 15:00 Uhr | Parkplatz Wambacher Mühle


Die Veranstaltung findet im Freien statt, Abstände werden eingehalten.


Bei Interesse finden Sie weitere Informationen unten.


Wir freuen uns auf Sie!

Viele Grüße


Dr. Roland Schneider


Naturerbe Taunus e.V.


  

Hintergrundinformationen zur archäologischen Grabung


  • Das Grabungsprojekt ist ein gemeinsames Vorhaben des Wambacher Mühlenmuseums und des Vereins Naturerbe Taunus e.V. Es wurde von unserem Vereinsmitglied Karlheinz Luft initiiert und maßgeblich voran getrieben.
  • Unterstützer: Gemeinde Schlangenbad (Grundstückseigentümer), Hessisches Landesamt für Denkmalpflege (wissenschaftliche Begleitung), Firma Holzbau Dörner (Vorbereitung der Grabungsstelle, Mühlrad), Firma Presber&Kautzner (Erdarbeiten, Aufmauerung), ehrenamtliche Helfer.
  • Früher gab es 26 Mühlen an der in Bärstadt entspringenden Walluf, u.a. Wambacher Mühle, warme Mühlen, Lochmühle, Neumühle, Klingenmühle, Schleifmühle, Kloster Tiefenthaler Mühle u.a.
  • Der Standort der Kuckuckslei-Mühle war nicht mehr bekannt. Karlheinz Luft hat noch von Augenzeugenberichten gewusst und historisches Kartenmaterial zur Verfügung gestellt, um den vermutlichen Standort einzugrenzen.
  •  Zusammen mit dem Landesamt für Denkmalpflege, einem Metalldetektor und modernen Satellitenaufnahmen wurde im Mai 2021 der mögliche Standort weiter eingegrenzt.
  • Erst nach mehreren Suchgrabungen wurden glatte Natursteine und Mauerstrukturen gefunden und die Ecke der ehemaligen Kuckuckslei-Mühle konnte freigelegt werden.
  • Historische Einordnung: Wassermühlen wurden bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. in Mesopotamien benutzt. Die Römer brachten die Wassermühlen nach Deutschland. Ab dem Mittelalter waren Wasserräder als Antrieb von Mahlmühlen und verschiedenen anderen Maschinen in ganz West- und Mitteleuropa bis in den Nord- und Ostseeraum verbreitet. Nachdem bereits viele Wasser- und Windmühlen stillgelegt und abgerissen waren, besann man sich in der Mitte des 20. Jahrhunderts auf die Bedeutung dieser Bauwerke als Technikdenkmal. https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserm%C3%Bchle





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